Impulse in der Stadtentwicklung

Ein im Spätsommer 2016 zu Ende gegangenes, dreijähriges DFG-Forschungsprojekt des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung e.V. und der Universität Stuttgart mit dem Titel „Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung?“ hat sich mit den Spielräumen metropolitaner Entwicklungsplanung auseinandergesetzt und dabei vier exemplarische Handlungsfelder genauer untersucht. Neben Fragestellungen zur Anpassung regionaler Entwicklungsräume und der Auseinandersetzung mit den Optionen sogenannter benachteiligter Stadtgebiete untersuchte das Forschungsteam die konzeptionellen Perspektiven von Zwischennutzungen städtischer Brachen sowie jüngere Veränderungen im grundsätzlichen Verständnis über Quartierentwicklungen.

In allen vier Teilbereichen ging es darum, die temporären, sozialen und organisatorischen Bedingungen und Merkmale von Wandel und Transformation zu untersuchen und dabei jeweils die Möglichkeiten für Erneuerungen kenntlich zu machen. „Ziel des Projektes war es“, resümieren die Forscher in ihrem Abschlussbericht, „den Prozess der Entstehung, Umsetzung und Ausbreitung von Innovationen in der räumlichen Planung an Praxisbeispielen nachzuvollziehen“. Interessant wäre folglich, auch der Nutzung und Aneignung medialer Strukturen und Formate für das Verständnis des Neuen nachzugehen.